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Presseartikel


Liebespaar in den Kirschen

Kölnische Rundschau vom 05.03.2009

Liebespaar in den Kirschen

Kaikaoss’ Bilder im “Kunstraum 27″ beweisen Mut zur Farbe

Von ANGELIKA STAUB
RODENKIRCHEN. Entsprechend der Hausnummer stellt im “Kunsttraum 27″ derzeit der Maler Kaikaoss exakt 27 Ölbilder aus. Es sind ungewöhnliche Kunstwerke, die ganz verschiedene Themenfelder berühren. Die ausdrucksstarken Exponate zeigen eine müde Musikerin ebenso wie eine riesige Menge Karte spielender Menschen. Und auch das Stillleben ist vertreten. “Meine Bilder entstehe eigentlich von alleine” , sagt Kaikaoss. Seine Seele sorge für die Kunstwerke: “Was ich vermisse, male ich.” Kaikaoss stammt aus Afghanistan. Im weißrussischen Minsk ließ er sich zum Maler ausbilden. Inzwischen lebt er in Köln, konkret im Stadteil Sürth, wo auch sein Atelier liegt. Kaikaoss’ Exponate im “Kunsttraum” beweisen Mut zur Farbe und zeigen aufällig oft saftig rote Kirschen in Hülle und Fülle. Schon im Mittelalter galten sie als Symbol der Glückseligkeit. Nicht ganz zufällig also wälzt sich bei Kaikaoss ein Liebespaar in den Früchten. In sehr viel mehr Gesichter – “250 oder mehr” – schaut der Betrachter, steht er vor dem Bild “Das Spiel”. Viele unterschiedliche Charaktere blicken in Richtung eines Spieltischs, von dem gerade ein paar Spielkarten segeln. In den Bildern sind eindeutig surrealistische Züge zu entdecken. Doch Kaikaoss will sich nicht auf eine Stilrichtung reduzieren lassen: “Ich male, was ich fühle”, sagt er. Surrealismus hin oder her, Kaikaoss hat seinen eigenen Stil gefunden. Eine Richtung, die in keinem Lehrbuch steht, jedoch klar definiert ist: “Meine Bilder entstehen voller Liebe.”

Die 27 Kunstwerke sind bis zum 17. April im Rodenkirchener “Kunsttraum 27 im bauhaus”, Walther-RathenauStraße 27, zu sehen. Geöffnet: jeweils donnerstags und freitags von 14 bis 20 Uhr (außer an Feiertagen).





Kunstraum 27 in Rodenkirchen zeigt Malerei von Kaikaoss

Rodenkirchen – Kölner Bilderbogen. Februar 2009

Kunstraum 27 in Rodenkirchen zeigt Malerei von Kaikaoss

Flüchtige Betrachtung birgt stets die Gefahr einer lückenhafter Interpretation. Gleichfalls kann sie den Genuss schmälern. Diese Hinweise erscheinen gerade bei Kaikaoss’ Gemälden angezeigt. Seine figürlichen,magisch realistischen Darstellungen verleiten zu einem raschen Urteil: sinnlich, farbenfroh, verspielt. Dabei können leicht die Bedeutung von Mittel- und Hintegrrund verkannt, die Fülle an Details und Verbindungen übersehen werden. Statt Eindeutigkeit wählt Kaikaoss nämlich häufig das Rätselhafte. Da tummelt sich ein Paar in einem Meer von Kirschen. Ihre Blößen sind vom rot-reifen Obst verdeckt, dessen Süße und lockende Farbe für weibliche Lippen und den Kuss schlechthin stehen, die Liebe und Erotik symbolisieren. [Lesen Sie weiter! »]





Reise in eine Parallelwelt

Südtondern Nachrichten vom 17.12.2008

Reise in eine Parallelwelt

Kaikaoss Kamal stellt bis zum 11. Januar seine Bilder in der Galerie “haw” aus

Aventoft/kon – Die derzeitige Ausstellung mit Ölbildern des Künstlers Kaikaoss Kamal in der Galerie “haw” im Buchdorf Aventoft sollte kein Kunstfreund versäumen, denn sie ist sogar im Wortsinne fantastisch. Der Künstler, in Kabul in Afghanistan geboren, zählt zu den Super-Realisten. Seine fast schon surreal anmutenden, mit erstaunlicher fotografischer Exaktheit ausgeführten Bilder strahlen eine unglaubliche Ruhe und Festigkeit aus. Der Künstler scheint sich in seinen Arbeiten einer Fantasiewelt zuzuwenden, in der er eine eigene visuelle Sprache entwickelt und ein heitllres Gefühl des Vollkommenen vermittelt. Er gibt dem Betrachter vordergründig keine Probleme auf, denn alles ist auf den ersten Blick erkennbar: Musikinstrumente, fallende Notenblätter, die als Unterlage für einen Frauenakt dienen, Spielzeuge, Masken und immer wieder Kirschen. Alles macht einzeln betrachtet Sinn.
Es stellt sich aber zwangsläufig die Frage, warum die Frau auf Notenblättern ruht und sich rote Kirschen Kiloweise über Bilder ergießen. “Der Künstler spielt auf eine raffinierte Art und Weise mit unseren Wahrnehmungen”, schreibt der Kunstkritiker Dr. Rainer Grimm, der die profunde Technik und bildnerische Intelligenz des 1965 geborenen Künstlers hervorhebt. Kaikaoss malt seit seiner Kindheit. Nach dem Abitur studierte er in Minsk in Russlcmd sechs Jahre Malerei. Sein Studium schloss ermit der Mastergraduierung ab. Kaikaoss lebt und arbeitetin Köln. Der Künstler, der an mehreren Bildern gleichzeitig arbeitet, hat im europäischen Ausland und in den USA ausgestellt. Die Verbindung zur Aventofter Galerie wurde durch Jan Leseberg, Mitglied der deutsch-dänischen Künstlergruppe “haw” und Markus Leicher hergestellt. Markus Leicher, der viel mit Künstlern arbeitet, führte in das Werk des Malers ein. Beinahe jeder Bildbetrachter frage sich, was es auf sich habe mit den Kirschen, warum der Künstler keine Melonen malt. Der Grund sei simpel: Kirschen malen sich schneller als Melonen. Karten malt Kaikaoss laut eigener Aussage, weil Karten gemischt werden und aus Zufall Schicksal wird. Sein Argument: “Wer aufhört zu spielen, hat verloren.” Wie Markus Leicher ausführte, “täuscht der Künstler das Auge; seine Wirklichkeiten sind surreal und führen in eine Parallelwelt, die scheinbar Geheimnisse bergen.” Kaikaoss plane seine Bilder nicht. “Alles entsteht beim Malen, jedes Teilstück, jeder Schatten sitzt an der richtigen Stelle”, so Leicher. Die hintergründig gemalten Bilder des Künstlers sind noch bis zum 11. Januar in der Galerie “haw” in der Dorfstraße 13 im Buchdorf Aventoft während der Öffnungszeiten (dienstags bis sonntags von. 1I bis 19 Uhr) zu sehen.





Vernissage in haw-Galerie

Südtondern Nachrichten vom 03.12.2008

Vernissage in haw-Galerie

Aventott/nt- In der haw-Galerie (Dorfstraße 13) im Buchdorf Aventoft wird am Sonntag, 7. Dezember, um 11 Uhr, eine Ausstellung mit Ölbildern von Kaikaoss eröffnet und ist bis zum 11. Januar 2009 zu sehen. Der Künstler Kaikaoss ist 1965 in Afghanistan (Kabul) geboren. Nach der Schulzeit ging er nach Minsk in Weißrussland und wurde an der KunstAkademie zum Maler und Grafiker ausgebildet. Seit 1991 lebt und arbeitet er in Köln. Seit dieser Zeit zeigt er seine Ölbilder im In- und Ausland. Er ist Realist und Surrealist zugleich. Annäherungen an Chirico, Magritte und Dali sind deutlich. Das Kolorit seiner Bilder ist farbenfroh, der Inhalt detailgenau und voller Symbolik. Kaikaoss selbst sagt: “Was ist Realität? Ich beschäftige mich mit dem Dahinter. Die Bilder sollen nicht auf den ersten Blick offen sein. Genau wie die Welt, die auch nur ein Spiel ist. “





Kaikaoss’ köstliche Kirschen

Westfälischer Anzeiger vom 03.11.2008

Kaikaoss’ köstliche Kirschen

AUSSTELLUNG KunstRaumHamm zeigt Malerei des afghanisehen Künstlers

Von Carolin Kaesler

HAMM • Ein Meer aus Kirschen, köstlichen, rotglänzenden Kirschen – so realistisch gemalt, als ob der Betrachter jederzeit darin eintauchen könnte. Genau so, wie die dargestellten Figuren, die sich sinnlich in der Früchteansammlung räkeln. Die Situation scheint anfangs natürlich, doch bei genauerem Hinsehen lässt sich erkennen, wie der afghanische Künstler Kaikaoss mit gewohnten Seherfahrungen spielt und die visuellen Erwartungen der Betrachter täuscht. Wie ein roter Faden ziehen sich die Kirschen durch Kaikaoss’ Bilderserie und tauchen immer wieder in Hülle und Fülle auf, wie die Ausstellung “Phantastische Malerei” zeigt, die am Freitag im “KunstRaumHamm”, Langewanneweg 85, eröffnet worden ist. Mit den über 20 verschiedenen Symboliken der Kirsche steht sie in vielen seiner Bilder für Liebe und erotische Begierde, aber auch für Vergänglichkeit und Tod. Dabei wirken die dargestellten Motive auf den Ölgemälden durch Kaikaoss detailreiche Maltechnik wirklichkeitsnah und dennoch surreal, zeitgenössisch und trotzdem klassisch. In derselben Weise, wie er diese konträren Wirkungen kombiniert, stellt der aus Kabul stammende Maler antithetische Motive zusammen, deren Gegensätzlichkeit erst auf den zweiten Blick deutlich wird. Die Ideen für seine illusionären Bilderwelten kommen dem Künstler vielfach im Traum. Dort schafft er sich ein Paralleluniversum, das mit lasierenden Ölfarben auf der Leinwand gebracht fast lebendig wirkt. Diese Lebendigkeit schafft der in Hannover lebende Maler vor allem durch seine kräftige Farbgebung gepaart mit viel technischem Können.

Bis 30. November: Da. und Fr. 17-20 Uhr, So. 11-18 Uhr.





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Öl auf Lw. Copyright by Kaikaoss.
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Portrait von Uwe
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